Flächenoptimierung
Das Management von Raum ist ein wirksames Werkzeug für mehr Kosteneffizienz, denn 70% der Gesamtkosten entfallen auf die Miete und nur 30% auf die Betriebskosten.
Ziel ist es, unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben, mehr Mitarbeiter auf weniger Fläche unterzubringen, ohne dass sich die Qualität der Arbeitsbedingungen verschlechtert.
Das Verhältnis von Nutzfläche zu Gesamtfläche sollte optimiert mindestens 75:25 betragen (besser 80:20). Oft wird dies in der Praxis nicht erreicht. Dabei bedeutet die Einsparung von nur einem Quadratmeter nach gängiger Faustformeln einen Einsparungseffekt von 390 Euro pro Jahr.
Beispiele zur Optimierung von Raumflächen:
- durch den Einsatz von Flachbildschirmen können z.B. die Tischtiefen reduziert werden
- durch Korrektur flächenökonomisch ungünstiger Raummaße werden z.B. Verkehrswege vermindert: z.B. durch Zusammenlegung von Räumen, Versetzen von Wänden, Vergrößerung der Raumtiefen bzw. Einbeziehung von Fluren.
Typische Ursachen zu geringer Flächeneffizienz sind:
- Hierarchieorientierte statt bedarfsorientierte Raumvorgaben
- ungünstige Raumkonzepte (z.B. Kombi-Büros mit höherem Verkehrsflächenbedarf)
- abteilungsbezogene Sekretariate und dezentrale Räume für Besprechung, Ablage, Kopier-/und Bürotechnik sowie Teeküchen.








